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Hans Gmeiner 

2012 
 

Gerhard Schreiber

Mitglied seit 1977

 

Bei feierlichen Anlässen der Ragalle-Musikanten hatte Hans Gmeiner stets einen Vortrag vorbereitet.
Mal war es ein Lied, dass er passend zum Geehrten vortrug, oder ein Gedicht, dass er selber getextet hatte.


Gerhard Schreiber hat von 1977 bis 1997 das "Ragalle-Album" zusammengestellt.
Neben Anekdoten  über die Ragalle-Muskanten hat er einige Gedichte niedergeschrieben.

Ragalle

Ragalle was sind des für Kerle? Ha, ihr Leut des sind die Selle, wo ma mol hot ausrangiert, sind Rentner oder pensioniert. Und weil se so gern musizieret, bis heut no des au guet kapieret, sind dia bei uns in jedem Falle zumindest no bei de Ragalle.Isch mol in unserm Ländle en Geburtstag oder a Ständle, sei`s a Taifet oder a Leich, was ma feiert des isch gleich ka des gar it anderscht sei sind d` Ragalle au dabei.  Gucket`s a dia schöne Kerle do hot`s dunkle und au helle, manche hond im Haar en Schimmera paar sind echte Entaklemmer, die Oine arm die And`re reich die meischte hond recht dicke Bäuch. Wenn´s ums Trinka goht, o je no tuet d`Musik erst recht schö, do wird dudlet,  bloset, g´sung aoft bis in die späte Nacht machet do d`Ragalle krach.A jeder hot no s`oiga Weib hoffet mir, dass es so bleibt und dass es was zum Trinka geit vo nun an bis in Ewigkeit -  "Prost"!
Hans Gmeiner 1994

 

Ragalle Gebet

Heut bet i mol und zwar für alle und ganz besonders für d`Ragalle. Lieber Gott lass den Haufa heidanei no für a Zeit lang zamma sei. Guck wia dia schöne Musik machet, fast gar zum Tanza d`Mädle lachet.
Hast vom Gedudel dann mol g`nua, lieber Gott hebst  d`Ohra zua. Hot a Stückle  2, 3, Kreuz tuet`s gar schräg des isch nix Neu´s. Hilf dena die wos it verschnaufet, weil se beim Blosa zu gar haufet. Durst geit`s halt au, Herr Gott lass trinka mit ihr`na dunkelblaue Zinka und d`Fraua gucket heimlich zua. Mein Ma hot durst der kriegt it gnua. 
Doch mit der Zeit werdet se he, jetzt tuet au d`Musik nimme sche.Sind sie dahoim no kanns au sei, sie schlofet ganz vo selber ei.  Packt oin von uns die Ewig Ruah, oh lieber Gott, guck it blos zua.  I hätt do no a b`sondre Bitt gib dem au sei Trompeta mit.  Die dritte Zähn derfst it vergessa, Weget em Blosa und em Essa. Ma woißt it gnau wia`s doba ischt, I moin schau guet, als echta Christ; So herr Gott des wär mein Begehr,  I Dank Dir schon im Vorraus sehr;  Amen      

Hans Gmeiner 2008


Ständle vor`em Flöße Haus...

Etwa zehn meist ältere Musikanten zogen am Fasnets-Dienstag durch den Ort und machten Musik.

Gekleidet waren sie mit altmodischen Fräcken (Gehröcke) weißen Hemden mit Fliege, schwarzem Zylinderhut, mit schwarzbemaltem Gesicht und ein paar Saitenwürstel als "Negerlippen" ins Gesicht gebunden; eine gelungene Schau!
Otto Flöß hätte auch gern mitgemacht, wurde aber von seinem Eheweib daran gehindert.
So zogen die Musikanten vor`s Flöße Haus und spielten ein Ständle.
Aber Otto durfte nicht heraus, nur "Sui" guckte aus der Haustür und tat so, als ob der Herr Gemahl garnicht daheim wär´.
Dieser aber streckte den Kopf zum Scheueretor heraus, was den Schreinerhanne veranlasste zu sagen;
" I glaub, mir blooset zom falscha Loch nei!"




Anschließend machten die Ragalle Seiner königlichen Hoheit, dem Fürsten von Hohenzollern, ihre Aufwartung.
Bei dieser Gelegenheit ließ der "Xäff" ein paar Flaschen Wein als Wegzehrung mitlaufen.
Der Fürstlich Hohenzollerische Hofwein soll den durstigen Musikanten gemundet haben, meinte doch der Schreinerhanne:
"D`r Fiischt hot en guete Moscht im Keller!"
Die zweite Ragalle - Musik
G. Schreiber um 1950

Der gefüllte Saumagen....
Auf dem Weg zur Schülerbefreiung kamen wir beim beim Manze Sepp vorbei. Der Hafnerfranz steckte die Nas´in die Küche und fragte: "Was hoscht denn kocht? Lass au mol sehe!" Der gefüllte Saumagen war fertig und duftete veführerisch.....
Nun, der Franz fischte das Ding mit der Gabel aus dem Sud und säbelte ihn auf der Gartenmauer in Stücke.
Die Ragalle langten wacker zu und verspeisten alles mit Behagen. Bis Frau Manz in die Küche kam, war der ganze Saumagen gefressen und die Musikanten lachend abgezogen.
So gestärkt konnten Bräuteln und Fasnetsumzug mit unserer Beteiligung stattfinden. 
G. Schreiber 1977

Die Hofsänger...
Zum Hofsängerkostüm gehörte auch eine  große Halskrause, die sich immer wieder verdrehte, so dass der unschöne Verschluss nach vorne kam. Als bei dem eifrig trommelnden Schultes wieder mal eine Korrektur der Halses-Zier nötg war, rief der Hafnerfranz:
" Drehet au em Schultes de Kraga Rom!"

Dieses wurde prompt ausgeführt und alle waren zufrieden. 
G. Schreiber  1979



Der Schultes mit seiner schweren Trommel
Die ganze Fasnet bruddelt und meckert der Schultes `rum, die Trommel sei ihm zu schwer.
Am Äscher-Mickte ginge er zum Mucklehans und lerne Pikkolo, die könnt`mer in ´de Kittelsack stecke und überhaupt....
Die Trommel war schon schwerer als sonst.  Ein böser Ragalle-Bube hatte ihm ein paar Pflastersteine `neiglegt.
Aber keiner hat den Heinz darob bedauert. 
Einmal im Leben muss jeder was schaffen. Eer könne sich ja auf dem Amt ein Jahr lang erholen!
G. Schreiber 1979

Mäneken - Pis
Die "Gartenzwerge" traten nicht nur in Krauchenwies auf, sondern wurden von der Zaunhölzlezunft als Festkapelle zu einem Gegenbesuch in Zürich eingeladen.
Die Aufstellung war generalstabsmäßig vorbereitet und klappte hervorragend. Mehrere tausend Menschen säumten die Straßen und sahen den 8 km langen Zug, der sich fast drei Stunden durch die Stadt wälzte.
Viele Lausbuben lauerten mit Händen voll Konfetti auf die großen Instrumente der Musikkapellen, um sie mit einem "Volltreffer" zu füllen!  Die Zürich-erfahrenen Musikanten hatten die Schalltrichter ihrer Tuben, Tenorhörner und Saxophone mit einem Stück Gaze, Vorhangstoff oder Nylonstrumpf geschützt.
Wir hatten dagegen eine wirkungsvolle Geheimwaffe: Auf Rainers Trommel klebte das Bildle vom "Mäneken-Pis ", an der rechten Seite desselben war eine Spritzdüse angebracht, mit der recht weit zielsicher gespritzt werden konnte!
War nun so´n Lauser kurz vor dem Zielwurf, so traf ihn unvermittelt Rainer`s "Bannstrahl"; Vor Schreck verpasste der Lausbub den rechten Zeitpunkt zum Volltreffer!
G. Schreiber 1982 



Die drei von der Tankstelle
(Ingrid, Emil und die Schnapsflasch`)

Ingrid Waldraff hatte sich schon des öfteren beschwert, die Ragalle täten sie nie mit ihrem Besuch beehren.
Dabei hätt´sie uns doch schon mehrfach eingeladen.  Nun, heuer traf es sich!
Als die Musikanten, frisch geschminkt, aber noch etwas angemüdet und mitgenommen vom nervenzerfetzenden Krauchenwieser Nachtleben am Fasnetdienstagmorgen um`s Tankstellen-Eck bogen, kam Ingrid auf dem Fahrrädle gerade  vom Brezelholen.  Geruch von frischen Brezeln und die freundliche Einladung: "Kommet noo rauf" - wer kann da widerstehen? Wir sind ja stets zu jeder Gaudi und Lumperei bereit und spielten in der Küche ein zünftiges Ständle.
Ihr Emil war derweil pudelnackig im Bad und traute sich wegen des Adamskostüms nicht heraus!
Ingrid brachte Schnaps und sah, dass der Inhalt nicht für alle reichen würde. So holte sie schnell einen neuen Kolben aus dem Keller. Den stelle sie dann unvorsichtigerweise auf den Kühlschrank und schenkte zuerst die angebrochene Flasche leer, danach entwickelte sich folgender Dialog;
Ingrid:........................ Wo isch die Schnapsflasch, die i für Euch g`holt han?
ein Ragalle; ...............Die hommer schau!
Ingrid: .......................Gebet se rom dass i eischenka kaa!
anderer Ragalle:.......Isch nemme nötig!
mehrere Ragalle: .....Hahahahahaha!
Ingrid:.........................Ihr Lompa!
älle Ragalle:................Hahahahah!
Ragallevatter:...........Musik! ... Abzug mit Ragallemarsch und Beute....
G. Schreiber 1983

Herz-Dame
Aus Anlass des im Krauchenwieser Lokal "Fasanenhof" unter allgemeiner Entrüstung eingerichtete zwielichtige "Herz-Dame-Saunaclub" (ein sog. Edelpuff) gingen wir 1984 als Huren und Zuhälter verkleidet auf`d Gass!
Es war wohl unser gelungenstes Kostüm. Die größten Probleme gab es, für die als "Damen" verkleideten passendes Schuhwerk zu bekommen. Unsere Zuschauer- und Hörer hatten ebenso wie wir eine Mordsgaudi!
Mit Schminken hatt die Uschi dieses Jahr mehr Arbeit als sonst, bis die Damen ihr "nitribitziöses" Aussehen hatten.
Auch der Verbrauch an Schminke dürfte höher wie sonst ausgefallen sein. Dafür gab es aber beachtliche Kunstwerke zu bewundern, die z.T. nicht einmal von der Nachbarin wiedererkannt wurden! 
G. Schreiber 1984



Ragalle Enten...
Der Ententanz war grad Schlager Nr. 1 da tauchte eine Schar Donald-Duck-ähnlichen Enten auf und trieben Schabernack. Natürlich kamen die Ragalle nicht ungeschoren davon.  Keiner erkannte sie. Man sah nur, dass es verkleidete, meist wohlgebaute weibliche Wesen waren. Da die holden Ehefrauen der Ragalle-Musikanten bei der Annefee zum Kaffee geladen waren und die Entenkostüme unter größter Geheimhaltung genäht wurden, dauerte es schon geraume Zeit, bis unter der guten Verkleidung die "Ragalle-Weiber" erkannt wurden! 
G. Schreiber 1984




Das Fass mit den drei Zapfhahnen
Bei der Feier meines 50. Geburtstages (Gerhard Schreiber Deckenpfronn) war das erste Bierfässle bald leer - bei über 60 Gästen nichts Außergewöhnliches. Nun, es war bestens vorgesorgt.
Zwei "Ragallebierfassanstechspezialisten" holten nun das nächste Gebinde und schlugen mit viel Gefühl den Zapfen ein.
Begierig wurde der Krug daruntergestellt und der Hahn geöffnet - aber es kam nichts `raus!
Meinte ein Experte: "Doo mueß mer oobe no oin `neihaue, noch lauft`s"!  Gesagt, getan - aber wieder nix!
Kein Bier kein Schaum, nicht einmal Luft!
Das Fässle - es war so ein neumodisches ALU-Isolierfass, wurde nun gelupft und geschüttelt; schwer war es ja!
(Kommentar: Der - damit war ich gemeint - wird`s doch it mit Sand g`füllt hau?) Zugetraut hätte man es mir schon!
Nun, das Ding hatte noch eine dritte Anstechmöglichkeit in der Mitte. Es ließ sich auch noch ein dritter Hahn auftreiben.
Nur brachte auch hier der Versuch, an das begehrte Nass zu kommen, auch nichts ein!
Der inzwischen halb verdurstete Charly fragte da die beiden Aushilfs-Festwirte: "Hond ihr den Zapfe au reacht `neig`haue? " nahm den Schlegel zur hand, ein wuchtiger Schlag und alle Umstehenden waren voller Schaum!
Der hölzerne Zapfhahn war bei Charly`s kräftigem Schlag geplatzt!
Jetzt hatten wir alle Hände voll zu tun, das Bier aufzufangen, das ließ sich allerdings leichter ertragen, als neben einem vollen Fass Durst zu leiden!
1. Rang mit Auszeichnung - Ragalle bneim Wertungsspiel in Deckenpfronn!
Nach zwei Tagen wieder in Krauchenwies angekommen erzählten die Ragalle dann, sie seien in Deckenpfronn beim Wertungsspiel gewesen und hätten den ersten Preis errungen!
Geglaubt hat es zuerst keiner, man kannte ja die Spruchbeutel!
Als dann aber im Löwen eine Urkunde "bewies" , dass die Ragalle-Musik aus Krauchenwies beim
"1. Landesfreizeitmusiker-Festival in Deckenpfronn" einen 1. Rang mit Auszeichnung gewann, glaubten es dann doch einige....
G. Schreiber 1984

Des Oberförsters kranker Zahn...
Grausame Ballade in 12 Achilles-Versen, von 2 Bierstimmen zu singen;  Melodie; auf der schwäbsche Eisebahne.
In Krauchenwies, do fing`s scho a, des Malheur mit dem kranka Zaah´
der Sepp hot´s Zahnweh zom Verrecke - mer sollt`doch grad de Echsle wecke !
Frau Manz sait, s`isch mit jammre Schluss! Bald fährt scho der Omnibus,
äll andre isch doch heut so wohl, Ragalle auf nach Südtirol!
Sepp trinkt en Schnaps und fährt in d`Hos, nimmt sei Tasch und sauset los,
kaum ist er in dem Buss gesesse war das Zahnweh fast vergesse!
In Bregenz bei dem erste Halt, meld`der Zahn sich mit Gewalt,
der Zöllner schaute finster drei` - doo mueß doch was geschmuggelt sei!
Der Josef macht ein grimmig G`sicht, doch der Schmerz wird fürchterlich,
er traut sich kaum den Kopf zu bewege, schnell fährt der Bus dem Ziel entgege.
In Sankt Pauls dann angekomme ward`s Quartier im Sturm genomme,
und dann saut mer schnell und schneller, zur Weinprob` in de große Keller.
Die Schmerze hond ihn fast geschafft, es schmeckt ihm kaum der Rebensaft!
Mir stellet no, so denkt er fei,`de Echsle in d` Ragalle ei`!
Sepp druckt mol vorne und mol hinte, leider fehlt ihm heut sei Flinte,
sonst hätt der Weidmann unverdrosse, den kranken Zahn herausgeschosse!
Sei Taschenmesser nützt ihm nix - er nimmt die Nagelfeil, die spitz,`
lupft heraus die Plomb - doo guck, o Graus, do lauft e Maul voll Eiter ´raus!
Der Schmerz ist weg - wie sich`s gebührt, wird jetzt mit Schnaps desinfiziert!
Jetzt fangt die Weinprob`richtig aa, do guck, was er vertrage ka!
Zum Schlafe hat der Sepp sei Norm, brauch Äther nicht noch Chloroform,
koin Doktor mit em weiße Kittel, "Vernatsch" heißt sein Zaubermittel!
Und weil der Korpus halt so groß isch,`braucht er scho a rechte Dosis!
G. Schreiber 1986

Tiroler Reise
Willst von der Reise was erzählen derfst bei da Ragalle niemals fehlen.
So fährt ma mit am kleina Bus, weil koiner selber fahra mueß.
Am Freitig morga steigt m`r ei, isst Brezala, s`geit no koin Wei`
und fährt und fährt no äll´s grad aus, bis über d`Grenz vo Östreich naus.
Über Päss und auch Tunnell, geht die Fahrt ganz fix und schnell,
gucks`t`d`Abhäng na kriegst s`Krisala und Weiber solltet bisala.
D`r Bus, der stinkt grad wiea en Bock, und raucht weil I weit hinta hock,
tue i dia G`fahr blitzschnell erkenna, do könntescht s`Fidla verbrenna!
He, haltet mol - it weg da Gemsa - d`r Paule sait, do stinket Bremsa!
Und weiter geht`s bis nach St. Pauls, no steiget älle wieder aus.
Am Abend sind mir z`Buechwald g`sei, hond becheret Tiroler Wei,
fast jeder war bis oba voll, blos oim vo uns dem wars it wohl.
Des Zahnweh des mueßt du betaiba, sonst mueßt du g`hörig drunter leida!
Der gurglet Schnaps, nimmt a Tablett, so hot der Josef `s Zahnweh g`het.
Äll gond ins Bett, mitt in der Nacht do duet`s in Jesus lauta Krach -
mir sagt im stilla mein Gewissa, jetzt hot`s den Manza Sepp verissa!
D`r Wecka Rainer weiß was isch, dia schießet weil heut Hochzeit isch.
Am nächsta Obend sitzt ma wieder so schön beinand ganz brav und bieder,
ma isst und trinkt ma tuet ganz groß, d`r Pico läppert mit der Soß.
D`r Schiele isch neb der Ursel g`sessa, hot dera ihra Schnitzel g`fressa.
D´Annafee hot während ma sauft,  bigoscht fast en Traktor verkauft
D`r Paule der hot s` Kopfweh g`het, und goht deswega früha ins Bett.
I schließ gottstrecks vor lauter Wei mei Frau in`s oiga Zimmer nei!
D`r Manza Sepp in senem Dussel v`rteilt älle Weiber a`Watschenbussel,
so treibt ma um bis d`Wirtin sait, jetzt gibt´s nix meh s`isch Schluß für heut!
Am Sonntag morga in der Kerch, hend mir noch g´sunga wia a Lerch,
danoch wend d`Fraua was kaufa, d`r Heinz frogt dätscht it mit mir laufa,
ha no a Stuck ge Eppan nei,  d´Toni moint o lass doch sei.
Mir flitzet um a Hauseck num do seit d`Heinz, des isch mir z`dumm!
Hanse sei koi Seggale, mir trinket jetzt a Degale.
Flugs hond mir beide eingekehrt und deshalb it mol gemerkt,
dass d`Wirtin it recht rechna ka, so sieht ma wies au ganga ka!
Und so bleibt die Erinnerung, wer oft verreist der bleibt jung,
ka manches au davon erzähla, drum derfst bei de Ragalle it oft fehla!
Hans Gmeiner 1987